Hintergrund
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     Am letzten Wochenende war es wieder so weit. Die traditionelle Fahrt der CDU Heidekreis zu den Karl - May - Festspielen nach Bad Segeberg stand an. Trotz unterschiedlichen Wetterprognosen fuhren 7 fast vollbesetzte Busse aus dem Gebiet der Heideindianer in Richtung Norden. 
    Nachdem die erste Hürde - Stau auf der BAB im Bereich Hamburg - bewältigt wurde, konnte Kreis-Häuptling Gerd Engel pünktlich alle Stämme in Bad Segeberg begrüßen. Mit viel Action und Getöse fing die spannende Geschichte "Der Schatz im Silbersee" an. Insbesondere Jan Sosniok konnte zum 4ten Mal als Winnetou seine Fans überzeugen.

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     Anlässlich des Jahrestages der Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes hat der Bundespräsident Joachim Gauck am Montag in Berlin ein Fest gegeben. Gerd Engel, unser Kreisvorsitzender, war u.a. dabei. Er war einer von 750 Kommunalpolitikern aus ganz Deutschland, die auf Schloss Bellevue eingeladen waren und eine Rede Gaucks hören durften. "Gelebte Demokratie in der Kommune" lautete der Titel.

    Anbei ein Foto aus dem Heide Kurier, 25.05.2016.



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Aktuelle Meldungen
12.08.2016
Mit Leib und Seele
Gudrun Pieper auf Sommertour in Walsrode
Walsrode. „Wenn die Heilung schwerstkranker Menschen mit weit fortgeschrittenen Erkrankungen nicht mehr möglich ist, setzen Palliativstationen an, um die Beschwerden zu lindern und die psychosoziale Betreuung zu gewährleisten, oft in Zusammenarbeit mit Hospizdiensten.“ Auf ihrer Sommertour in Walsrode widmete sich CDU Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper, in Begleitung der CDU- Stadtverbandsvorsitzenden Uta Paschke-Albeshausen, einen ganzen Tag diesem, in unserer heutigen Gesellschaft oft verdrängten und tabuisierten Thema.
„Wir sind hier keine Sterbestation und kein Hospiz“, machte Schwester Katharina Winkelmann gleich zu Beginn des Besuches auf der Palliativstation des Heidekreis-Klinikums deutlich.“ Wir stabilisieren die Patienten mit dem Ziel, sie wieder nach Hause oder in ein anderes gesichertes Umfeld zu entlassen.“ Sie erklärte den Besucherinnen, dass die letzte Phase des Lebens hier konsequent nach den Wünschen der Betroffenen gestaltet wird. Das sei nicht nur eine Frage der fundierten Ausbildung, sondern habe auch etwas mit der inneren Haltung der Schwestern und Pfleger zu tun. Die 8 Betten der Station seien in der Regel immer belegt.“ Auch wenn die Anzahl der Patienten eher gering erscheint, darf man nicht vergessen, dass auch viele Zugehörige aus dem Umfeld der Patienten mitbetreut werden“, erklärt die Stationsleiterin. Angehörige können, wenn der Wunsch besteht, mit im Zimmer übernachten. Auch das Lieblingsessen kann für den Patienten in der Wohnküche der Station zubereitet werden. Schwester Katharina ist es wichtig, dass sich die Menschen auf der Station wie zu Hause fühlen:“ Denn das Zuhause ist da, wo vertraute Menschen sind. Der Ort spielt dann kaum eine Rolle mehr. Hier ist das ganz normale Leben: wir lachen und weinen miteinander.“ Ein multiprofessionelles Team – bestehend aus Ärzten, Pflegefachkräften, Physiotherapeuten, Psychologinnen, der Musiktherapeutin, der Seelsorgerin und der Mitarbeiterin des Sozialdienstes – kümmert sich um die Patienten. Durchschnittlich können die Patienten nach 10-14 Tage wieder entlassen und von den Hausärzten in Zusammenarbeit mit dem gut aufgestellten Palliativnetz im Heidekreis betreut werden. Nun sind häufig die Ehrenamtlichen gefragt, erfuhr Gudrun Pieper beim anschließenden Besuch des ambulanten Hospizdienstes des Kirchenkreises. Koordinatorin Almuth Eckardt nahm sich die Zeit über die sensible Arbeit der 34 ehrenamtlichen, speziell geschulten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu berichten: „Ohne das Ehrenamt wäre unsere Arbeit nicht möglich. Ich bin sehr stolz auf das ganze Team“, freute sich Eckardt. Gudrun Pieper, die durch ihre damalige Tätigkeit als Leiterin einer Einrichtung mit körper- und mehrfachbehinderten Kindern mit diesem Thema vertraut ist, wies darauf hin, dass die Lebensbegleitung der Ehrenamtlichen eine Entlastung und Bereicherung für die ganze Familie ist. Almuth Eckardt bestätigte das: „Es kommt oft vor, dass sich durch die regelmäßigen Treffen tiefe Freundschaften mit den Familien entwickeln, die auch über den Tod hinaus noch bestehen bleiben.“ Sie würde sich wünschen, dass die Menschen bereits zu einem früheren Zeitpunkt zu ihr kämen. „Denn miteinander sprechen macht Hilfe erst möglich!“, so Eckardt. Doch nicht alle Menschen sind erkrankt, sondern können aufgrund ihres hohen Alters nicht mehr zuhause versorgt werden. In Pflegeheimen und Seniorenzentren können sich die Bewohner sicher sein, in der letzten Phase ihres Lebens nicht allein gelassen zu werden. Einrichtungsleiterin Susanne Iserloth und Pflegedienstleitung Angela Zarrath vom PRO TALIS Seniorenzentrum führten die Besucher durch die großen, hellen Zimmer. „Bei uns gibt es nur Einzelzimmer, außer es wird ausdrücklich gewünscht, z.B. bei Ehepaaren“, informierte Zarrath. Doch der Fachkräftemangel macht auch der Einrichtung „An der Böhme“ schwer zu schaffen, wie die Pflegedienstleiterin berichtete. „Deshalb ist es uns wichtig unsere Fachkräfte gut zu pflegen, damit sie selbst gut pflegen können.“ Hinzu kommt die Bürokratie, mit der sich die Pflegekräfte auseinandersetzen müssen. Jeder Vorgang muss laut Gesetz dokumentiert werden – damit bleibt den Fachkräften immer weniger Zeit, sich mit ihrer eigentlichen Aufgabe, der Pflege der Menschen, zu beschäftigen. Auch Pieper sieht hier Handlungsbedarf – allein schon, um das Berufsbild der Pflegekräfte zum Positiven zu verändern. „Noch immer ist die Altenpflege nicht so angesehen, wie die Krankenpflege“, beklagt Iserloth. „Dabei machen wir hier viel mehr als Waschen und Essen anreichen.“ Gudrun Pieper zeigte sich nach diesen Besuchen bestätigt: „Wir sind sowohl in der stationären, als auch in der ambulanten Pflegeversorgung in unserer Region sehr gut aufgestellt und optimal vernetzt. Hoch engagierte Fachkräfte kümmern sich mit Leib und Seele um eine würdevollen Begleitung - bis zum letzten Atemzug. Doch die Sorge um den Fachkräftemangel teile ich. Hier gibt es in Hannover noch viel zu tun und die entsprechenden Anträge haben meine Fraktion bereits vorgelegt. Auch in der zukünftigen Haushaltberatung wird das ein großes Thema sein.“

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Kathrin Rösel, MdB

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